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17-Tage-Diät – 5 Gründe, warum es wirklich funktionieren könnte

Schnell abnehmenNicht geeignet
Gesund abnehmen Sehr gut geeignet
Alltagstauglichkeit Weniger alltagstauglich
Disziplin Disziplin benötigt
Kosten Günstig
JoJo-Gefahr Sehr gering

Schnelle Ergebnisse, ohne zu hungern? Eine solche Diät haben wir uns schon immer gewünscht. Der amerikanische Arzt Mike Moreno hat ein Konzept entwickelt, das genau diese Wünsche erfüllen soll. Wie bei der Rohkost-Diät, beruht die 17-Tage-Diät vor allem auf einer Reduktion der Kohlenhydrate, einer sehr abwechslungsreichen und gesunden Ernährung und auf Bewegung. Dabei soll der gefürchtete Jojo-Effekt ausgetrickst werden, indem der Stoffwechsel durch eine immer wieder veränderte Lebensmittelauswahl „irritiert“ wird. Moreno verspricht in seinem Buch „Die neue 17-Tage-Diät“ schnelle und dauerhafte Ergebnisse:

  • Bis zu 450 Gramm Gewichtsabbau pro Tag (besonders in den ersten 17 Tagen)
  • Bei nachhaltiger Sättigung mit weniger Hunger und Heißhunger und
  • einer vielseitigen Ernährung ohne Langeweile.

„Je nach Ausgangsgewicht und Stoffwechsel können Sie davon ausgehen, in den ersten 17 Tagen zwischen 4,5 und 5,5 Kilogramm Gewicht abzubauen.“

Dieser Anfangserfolg fällt nach Mike Moreno umso höher aus, je weiter man vom Idealgewicht entfernt war. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Kann der Autor solche vollmundigen Versprechungen wirklich einhalten? Wir haben uns die 17-Tage-Diät einmal genauer angeschaut.

Mit der 17-Tage-Diät den Hunger-Modus überlisten

17-tage-diaet-probiotika
Die 17-Tage-Diät ist keine Crash Diät und eignet sich für alle, die in einem gesunden Tempo abnehmen wollen. Es geht dabei schlicht darum, den Stoffwechsel gezielt zu verwirren.

Kalorienangebot und Nahrungsauswahl ändern sich alle 17 Tage.

Der ständige Wechsel soll verhindern, dass der Körper sich anpassen kann, damit er nicht in den Hunger-Modus geht und die zugeführte Nahrung besser auswertet. Das Nahrungsangebot wird dadurch sehr abwechslungsreich.

Und das sind die Lebensmittel, die laut Moreno den Durchbruch bringen:

  • fettverbrennende Probiotika wie Joghurt und andere gesäuerte Produkte,
  • Gemüse zum besseren Durchputzen des Verdauungstrakts und
  • hilfreiche Fette, die das Abnehmen unterstützen.
Für einen raschen Gewichtsverlust, so Moreno, ist ein ausgewogenes Verhältnis von Proteinen und Kohlenhydraten notwendig. Eiweiß hat dabei den stärksten Einfluss auf die Fettverbrennung und die Gewichtskontrolle, denn die überflüssigen Kalorien aus Kohlenhydraten und Nahrungsfetten lagern sich in Form von Körperfett ein. Wie viel Eiweiß am Tag für Dich optimal ist, kannst Du hier nachlesen. Aber auch bei den Proteinen sollte man auf Quantität und Qualität achten.

Die 17-Tage-Diät ist in vier Phasen eingeteilt, von denen jede 17 Tage dauert. Sie erstreckt sich also insgesamt über einen Zeitraum von mindestens 68 Tagen, kann aber nach Belieben verlängert werden. Die vierte Phase kann dauerhaft beibehalten werden und ist somit auch für eine langfristige Ernährungsumstellung geeignet.

Bewusster Leben mit der 17-Tage-Diät

PhasenZeitraumZweck
117 Tage AnheizenRascher Gewichtsabbau durch verbesserte Verdauung. Das Absenken des Blutzuckers kurbelt die Fettverbrennung an und verhindert Fetteinlagerung.
217 Tage AktivierenGezielte Umprogrammierung des Stoffwechsels durch wechselndes Kalorienangebot. Das stimuliert die Fettverbrennung und schützt vor Plateauphasen.
317 Tage AustarierenEntwickeln gesunder Essgewohnheiten durch Wiedereinführung bestimmter
Lebensmittel.
417 Tage AnkommenDurch gesunde Ernährung das Zielgewicht erhalten.

Moreno empfiehlt außerdem alle 17 Tage einen freiwilligen Fastentag. Im Grunde handelt es sich insgesamt um einen ausgewogenen und sehr vielseitigen Ernährungsplan, bei dem einfach insgesamt weniger Kohlenhydrate zugeführt werden. Striktes Kalorienzählen ist dabei nicht erforderlich. Dennoch sollte man bei den Portionen Maß walten lassen und sie sind daher je nach Phase auch vorgegeben.

Die 12 Regeln der 17-Tage-Diät

Die 17-Tage-Diät: – Aus jahrelanger Praxiserfahrung entstanden

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Das sind die Diät-Regeln für alle Phasen:

  • Viel Eiweiß
  • Wenig Kohlenhydrate (schau Dir dazu auch unseren Low Carb Ernährungsplan an)
  • Täglich höchstens 1 – 2 EL möglichst hochwertiges Fett, insb. Oliven- oder Leinöl
  • Viel Gemüse
  • 2 Portionen Probiotika am Tag
  • 2 Portionen zuckerarmes Obst (nur bis 14 Uhr)
  • Mindestens 2 Liter Wasser pro Tag
  • Fertigprodukte sind tabu
  • Fett, Salz und Zucker nur in sehr kleinen Mengen erlaubt
  • Trinke jeden Morgen gleich nach dem Aufstehen eine Tasse heißes Wasser mit dem Saft einer Zitrone
  • Iss nur bis zum Sättigungsgefühl, nicht darüber hinaus
  • Baue Bewegung in Deinen Alltag ein

Während der ersten zwei Phasen sollte man eher weniger Sport treiben, um sich nicht völlig zu verausgaben. Moreno rät dazu, sich jeden Tag 17 Minuten leichte Bewegung zu verschaffen, zum Beispiel durch flottes Gehen. Ab Phase 3 wird mehr Bewegung empfohlen, also mindestens 45 Minuten pro Tag.

17-tage-diaet-fisch
Diese Lebensmittel stehen zum Beispiel in Phase 1 auf dem Speiseplan:

Mageres FleischHähnchenbrust oder Putenbrust ohne Haut
FischLachs, Scholle, Wels, Barsch, Dosenthunfisch in Wasser
Eier2 Eier pro Tag
GemüseArtischocken, Auberginen, Blattsalat, Blumenkohl, Brokkoli, Frühlingszwiebeln, Gemüsepaprika, grüne Bohnen, Grünes Blattgemüse, Grünkohl, Knoblauch, Kohl, Kresse, Lauch, Möhren, Okra, Petersilie, Pilze, Rosenkohl, Salatgurke, Sellerie, Spargel, Spinat, Tomaten, Zwiebeln
ObstApfel, Beeren, Birnen, Dörrpflaumen, Grapefruits, Kaktusfeigen, Orangen, Pfirsiche, Pflaumen, Trauben (blau)
Probiotische LebensmittelJoghurt, Kefir, Hüttenkäse, Actimel, Yakult, Miso, Sauerkraut

In Phase 2 kommen einige neue Nahrungsmittel hinzu. Es erfolgt nun ein täglicher Wechsel zwischen dem Speiseplan aus Phase 1 und Phase 2. Dieser soll den Stoffwechsel in Schwung bringen. Diese Nahrungsmittel sind an Phase-2-Tagen erlaubt:

MeeresfrüchteAustern, Herzmuscheln, Krebs, Miesmuscheln, Shrimps
Mageres FleischRindfleisch, Schweinelende, Schweinerückenkotelett, Schweineschnitzel, Lammrücken, Lammkeule, Kalbskotelett
Natürliche StärkelieferantenAmaranth, Bulgur, Couscous, Vollkornhaferflocken, Haferkleie, Hartweizengries, Hirse, Langkornreis, Maisgrieß, Perlgraupen, Quinoa, Vollkornreis, Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen)
Stärkereiches GemüseKürbis, Kartoffel, Mais, Süßkartoffel, Taro, Yams

In Phase 3 wird der Speiseplan um weitere Nahrungsmittel aus den Gruppen Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette bereichert. Man darf nun auch etwas Brot, Nudeln, Käse und in Maßen Alkohol genießen.

In Phase 4 darf man von Montag bis Freitag alle Nahrungsmittel aus Phase 1 – 3 essen, ab Freitagmittag ist Schlemmen erlaubt.

Wenn man das Gewicht halten möchte, sollte man jedoch Fett und Zucker weiterhin meiden. Phase vier kann man dann auch sozusagen lebenslänglich beibehalten. Wer danach weiter abnehmen möchte, wiederholt die ersten drei Phasen noch einmal oder bleibt in Phase 4, bis er sein Ziel erreicht hat.

Die 17-Tage-Diät überzeugt viele Verbraucher

Es liegen keine Studien vor, die die Wirksamkeit der 17-Tage-Diät belegen. Die Leser der Moreno-Ratgeber haben jedoch ein sehr klares Urteil gefällt, zum Beispiel im Bezug auf das Buch „Die 17-Tage-Diät: Aus jahrelanger Praxiserfahrung entstanden„: Von insgesamt 326 Lesern vergeben immerhin 246 Rezensenten, in zum Teil sehr ausführlichen Bewertungen, 4 oder 5 Sterne.

Die 17-Tage-Diät – mit Disziplin zum Erfolg

Die Umstellung dürfte für die meisten Menschen nicht ganz einfach sein – immerhin muss man sich exakt an die Zutatenliste halten. Außerdem sind es die meisten Menschen nicht gewohnt, so viele Probiotische Lebensmittel, Obst und Gemüse zu verzehren. Sie könnten möglicherweise erst einmal Probleme mit der Verdauung bekommen. Die meisten Lebensmittel sind in jedem Discounter erhältlich und nicht teurer als bei einer herkömmlichen Ernährung. Außer einer Anpassung des Stoffwechsels an die veränderte Ernährung sind keine Nebenwirkungen zu befürchten und auch der Jojo-Effekt wird durch das reichhaltige Nahrungsangebot vermieden.

Die 17-Tage-Diät ist somit voll und ganz empfehlenswert. Sie ist vor allem gegenüber vielen anderen Diäten unbedenklich in der Anwendung. Sie ist auf lange Sicht sicherlich effektiv und sogar als dauerhafte Ernährungsempfehlung tauglich, wenn man sie mit einem konsequenten Bewegungsprogramm kombiniert.

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