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Bauchmuskelkater loswerden

Wie Du den Muskelkater schneller loswirst, erfährst du am Ende des Artikels
Auf dem Weg zum Sixpack ist Sport wichtig und unerlässlich, keine Frage.Doch manch einer, der schnell einen Waschbrettbauch haben möchte, legt sich anfangs zu sehr ins Zeug. Da werden Crunches und Sit-ups in ungewohnter Intensität gemacht und schnell sind die Muskeln überfordert.

Nach einem intensiven Bauchmuskeltraining, können kleinste Verletzungen die Folge sein, die als unangenehme Schmerzen spürbar sind und einige Tage anhalten können. Wir verraten Dir, wie Du Muskelkater, speziell Bauchmuskelkater, vorbeugen kannst und welche SOS-Maßnahmen helfen, wenn es Dich doch einmal erwischen sollte.

Schmerzhafter Bauchmuskelkater

Bauchmuskelkater – Was ist das eigentlich genau?

Jeder, der sich beim Sport einmal überfordert hat, musste zehn bis 24 Stunden später mit einem fiesen Muskelkater rechnen. Das ist wohl schon fast jedem einmal im Laufe seines Lebens passiert.

Früher dachte man, dass der Muskelkater durch Freisetzen von Milchsäure in den Muskeln entsteht.

Heute gehen Forscher davon aus, dass es durch Überanstrengung oder falscher Ausführung der Übungen zu kleinsten Verletzungen der Muskelfasern kommt. Diese führen dann zu den als Muskelkater bekannten Schmerzen, die mal mehr mal weniger stark auftreten und bis zu sieben Tage anhalten können.

Bauchmuskelkater ist nicht gefährlich. Ein Arztbesuch ist in den meisten Fällen nicht erforderlich.

Wichtig: Sind die Schmerzen ungewöhnlich stark, oder lassen sie nicht mehr nach, ist ein Arztbesuch empfehlenswert.

Muskelkater entsteht durch Überforderung

Wer seine Bauchmuskulatur lange nicht beansprucht hat und sein Training gleich mit den für Fortgeschrittene geeigneten Sit-ups beginnt, wird sehr wahrscheinlich Bauchmuskelkater bekommen. Unerlässlich ist es deshalb, die richtigen Bauchübungen zu machen, die dem Fitnesslevel angepasst sind.

Das gemeine Ziehen kann übrigens nicht nur nach klassischen Übungen auftreten.

Selbst Menschen, die mit Bauchtrainern und Bauchmuskelgürteln trainieren, bleiben nicht davon verschont, wenn sie die Geräte am Anfang zu intensiv einsetzen.

Welche Symptome treten bei Bauchmuskelkater auf?

Beim Bauchmuskelkater schmerzen vor allem die geraden und seitlichen Muskelgruppen, vor allem bei Bewegung. Manchmal ist der Bewegungsradius stark eingeschränkt, der Betroffene kann sich kaum bücken oder drehen. Auch beim Gehen können die Bauchmuskeln schmerzen oder – was ganz gemein ist – beim Lachen.

Die Muskeln sind oftmals verhärtet und druckempfindlich.

Der Bauchmuskelkater ist da – wie werde ich ihn los?

Vorbeugen ist besser als heilen

Am besten ist es natürlich, dem Bauchmuskelkater vorzubeugen, damit er gar nicht erst auftritt. Besonders wichtig ist es, dass Du Dich vor jedem Workout gut aufwärmst. Durch Aufwärmübungen wird die Muskulatur gut durchblutet und das beugt Verletzungen vor.

In diesem Video kannst Du Dir ein effektives und schnelles Aufwärmtraining anschauen.

Wenn Du lange nicht trainiert hast, fange mit einfachen Anfängerübungen an. Du kannst die Anforderungen langsam steigern. Nach dem Sport kannst Du Dir etwas Gutes tun, wenn Du die Bauchmuskeln mit Wärme versorgst, das entspannt die trainierten Muskeln.

Tipp: Wenn Du das Gefühl hast, Deine Muskeln etwas zu stark beansprucht zu haben, nimm noch vor dem Einsetzen eines Muskelkaters ein warmes Bad oder lege Dir eine Wärmflasche auf den Bauch.

Wenn es doch passiert ist: schnelle Maßnahmen gegen Muskelkater

Wenn Du trotz aller Vorkehrungen unter Bauchmuskelkater leidest, kannst Du den Schmerz mit Wärme lindern.

Sehr gut ist ein heißes Bad mit Badezusätzen wie Rosmarin oder Fichtennadeln (hier ein etwas teures, aber angenehmes Bad von Weleda). Wenn Du keine Badewanne hast, dusche heiß und lenke den Duschstrahl auf Deinen Bauch.

Bei Muskelkater braucht der Körper Ruhe, damit die Mikroverletzungen ausheilen können. Gegen ein moderates Training ist jedoch nichts einzuwenden, wenn es sich für Dich gut anfühlt. Ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein paar Schwimmzüge im Hallenbad – das kann jetzt gut tun.

Falls der Schmerz gar nicht mehr auszuhalten ist, helfen Salben oder Cremes aus der Apotheke. Ein leichtes Schmerzmittel kann den Heilungsprozess nicht beschleunigen, aber die Schmerzen deckeln, wenn Bewegung im Alltag kaum noch möglich ist. Wir empfehlen Pferdesalbe.

Tipp: Schmerzmittel solltest Du nur im Extremfall nehmen. Pferdesalbe hingegen ist harmlos.

Ist ein Training nur erfolgreich, wenn es Muskelkater gibt?

Viele glauben, dass ein Workout nur dann was bringt, wenn es anschließend einen ordentlichen Muskelkater gibt. Diese Annahme erweist sich als Mythos. Klar zeigt ein Muskelkater, dass die Muskeln beansprucht wurden. Doch ein Wachstum der Muskeln tritt auch ohne Bauchmuskelkater ein.

Ein Muskelkater kann ein Training sogar ineffektiv machen, weil die Regenerationsphase bis zum nächsten Workout zwangsläufig länger dauert.

Sportwissenschaftler raten davon ab, den Muskelkater einerseits zu überhöhen oder als Trophäe anzusehen. Er sollte aber auch nicht verteufelt werden.

Gelassenheit heißt die Devise, wenn es um Bauchmuskelkater geht!

Diese 5 Dinge sollte Dein persönlicher Notfallkoffer gegen Bauchmuskelkater enthalten:

  1. Wärme hilft – z.B. mit Wärmflasche (zum Bestseller-Produkt bei Amazon) oder einem entspannenden warmen Bad. Badezusätze (Beispiel) sind angenehm, aber nicht unbedingt nötig
  2. Ruhekissen (zum Bestseller-Produkt bei Amazon)
  3. Eine Salbe oder Creme (Pferdesalbe wirkt z.B. gut und ist frei erhältlich)
  4. Für den Akutfall ein Schmerzmittel – wir raten jedoch generell davon ab, weil sie den Schmerz nur vorübergehend unterdrücken
  5. Eine Prise Gelassenheit
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