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Den Blähbauch endlich loswerden

Tipps und Tricks gegen den lästigen Blähbauch
So ein Blähbauch bringt nicht nur unangenehme Symptome wie Völlegefühl, Aufstoßen, Pupsen oder sogar Schmerzen mit sich. Er lässt den Bauch aufgewölbt erscheinen und erweckt den Eindruck, Du seist schwerer, als die Waage anzeigt. Doch wie entsteht so ein lästiger Blähbauch und was hilft dagegen?

Wir geben Dir wertvolle Tipps gegen den Blähbauch, die Du einfach im Alltag umsetzen kannst. Dazu gehören die richtige Ernährung, Bewegung und Entspannung. Außerdem gibt es nützliche Hausmittel, die Dir helfen, die Wölbung und den Schmerz loszuwerden.

Was hilft gegen Blähungen? Diese 7 Tipps helfen wirklich!

  • Tipp 1 – Iss langsam und kaue Deine Nahrung richtig
  • Tipp 2 – Vermeide wenige schwere Mahlzeiten. Besser: Mehrere kleinere Mahlzeiten
  • Tipp 3 – Mache nach dem Essen einen kurzen Verdauungsspaziergang
  • Tipp 4 – Bauchmassagen und Wärmflasche helfen bei besonders starken Blähungen
  • Tipp 5 – Wenn nichts mehr hilft: Entschäumer-Präparate. Sie zerstören die Gasblasen im Darm und schaffen kurzfristig Erleichterung.

Ursachen für einen Blähbauch

Tipps gegen Blaehbauch

Blähbauch – mögliche Ursachen im Überblick

  • zu viel ballaststoffreiche Kost
  • Rohkost
  • bestimmte Kohlsorten
  • Hülsenfrüchte
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Reizdarm
  • Stress
  • hastiges Kauen
  • gestörte Darmflora
  • bestimmte Medikamente
  • Schwangerschaft
  • Periode

Bei jeder Nahrungsaufnahme ist es völlig normal, dass sich durch die Verdauung Gase im Darm bilden. Wenn keine Störungen im Verdauungstrakt vorliegen, gelangen diese Gase durch Darmwinde oder über die Lungen aus dem Körper.

Problematisch wird es, wenn beim Essen zu viele Gase gebildet werden und diese nicht mehr einfach aus dem Körper gelangen – ein Blähbauch entsteht. Gerade nach dem Essen verspürt der Betroffene ein unangenehmes Völlegefühl. Dies kann vielfältige Ursachen haben.

Bei sehr ballaststoff- und zellulosereicher Kost kann es passieren, dass unverdauliche Nahrungsbestandteile nicht ausreichend im Darm aufgespalten und aufgelöst werden. Der Darm quillt auf. Dabei entstehen Methan, Wasserstoff und andere Gase.

Das richtige Zusammenspiel von Nahrung und Darmbakterien ist für die Verdauung grundlegend.

Stress und eine gestörte Darmflora

  • Eine weitere Ursache für den Blähbauch ist oft zu hastiges Essen. Dabei wird sehr viel Luft geschluckt. Gerade bei Stress neigen viele Menschen dazu schnell zu essen und dabei nicht richtig zu kauen. Je besser die Nahrung durchgekaut ist, desto einfacher haben es Magen und Darm mit ihrer Arbeit.
  • Viel Luft kann ebenfalls beim Kaugummikauen in den Bauchraum gelangen. Wenn Du akut Blähungen hast, reduziere Deinen Kaugummikonsum.
  • Als weitere Ursache für häufige Blähungen kommt eine gestörte Darmflora infrage. Wenn im Darm zu wenig nützliche Bakterien siedeln, kann sich dies in Form von Verdauungsstörungen bemerkbar machen. Als Mittel gegen eine schwache Darmflora können Bakterienstämme in Form von Pulver oder Tabletten eingenommen werden.
  • Stress und Angst können übrigens auch die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen- nicht umsonst spricht man vom „Bauchgehirn“.
  • Die Einnahme von Antibiotika kann übrigens auch dazu führen, dass unerwünschte Bakterien die Überhand gewinnen und die nützlichen weniger heranwachsen.

Blähbauch durch Nahrungsunverträglichkeiten

lebensmittelunverträglichkeit

Manchmal sind Nahrungsunverträglichkeiten am Blähbauch schuld. Manche Menschen vertragen keinen Fruchtzucker, das Beschwerdebild wird auch als Fruktoseintoleranz bezeichnet. Wiederum andere reagieren mit Symptomen auf Milchzucker. Dies bezeichnen Fachleute als Laktoseintoleranz. Zudem gibt es Menschen, die Gluten, ein Klebeeiweiß nicht vertragen.

Ob eine Lebensmittelunverträglichkeit hinter häufigen Blähungen steckt, kann ein Arzt mit entsprechenden Tests abklären. Jeder reagiert anders empfindlich auf bestimmte Lebensmittel. Während der eine nach nur einem Apfel Blähungen bekommt, kann ein anderer drei davon essen, ohne dass etwas passiert.

Tipp: Mit einem Ernährungstagebuch kannst Du Deinen persönlichen Übeltätern auf die Spur kommen und so gegen den Blähbauch aktiv etwas tun. Eine Übersicht über Nahrungsmittelunverträglichkeiten findest Du hier.

Blähbauch in der Schwangerschaft

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In der Schwangerschaft können Frauen vermehrt unter Blähungen leiden, gerade in der frühen Phase. Das hängt mit der Hormonumstellung zusammen. Der Progesteronspiegel erhöht sich, was dazu führt, dass der Darm träger wird. Die Gasbildung nimmt oft zu. Wenn das Baby wächst, wird es zunehmend eng im Bauch. Das kann die Verdauungsprobleme noch verstärken. Abhilfe schaffen beruhigende Magentees wie Fencheltee.

Tipp: In der Apotheke können Betroffene nach entschäumenden Präparaten fragen, die für Schwangere geeignet sind.

Blähbauch vor der Periode

Sport hilft gegen den ungeliebten Blaehbauch

Manche Frauen bekommen an den Tagen vor der Periode einen Blähbauch. Das liegt daran, dass der Körper in dieser Zeit vermehrt Wasser im Gewebe einlagert. Frauen, die dieses Symptom im Zusammenhang mit der Periode plagt, sollten ballaststoffreiche Lebensmittel in dieser Zeit nur in Maßen essen.

Tipp: Wenn Du in der Zeit vor der Periode was gegen den Blähbauch tun möchtest, ist es hilfreich, auf Salz zu verzichten, da Salz die Wassereinlagerung begünstigt.

Blähbauch durch Antibiotika

bauchschmerzen-antibiotika Manchmal bringt die Einnahme von Antibiotika die Darmflora aus dem Gleichgewicht – schließlich können die Medikamente nicht zwischen „guten“ und „bösen“ Bakterien unterscheiden. Wenn die Darmflora durch ein Antibiotikum gestört ist und die Verdauung darunter leidet, können Probiotika helfen. In diesen Präparaten sind Milchsäurebakterien enthalten, die die Darmflora positiv beeinflussen können.

Symptome des Blähbauchs

Ein Blähbauch kann viele lästige Symptome verursachen, auch wenn er in den meisten Fällen ungefährlich ist und schnell wieder verschwindet. Typisch für einen Blähbauch ist ein Völlegefühl, gerade nach dem Essen. Oft kommt ein Grummeln im Bauch hinzu. Der Betroffene muss häufig aufstoßen und oft Luft aus dem Darm lassen. Das gehört wohl eher zu den peinlicheren Begleiterscheinungen. So unangenehm entweichende Gase sein mögen, so hilfreich sind sie doch, da sie den Blähbauch reduzieren.

Blähungen

Manchmal können Blähungen starke Schmerzen verursachen. Bei einem extremen Blähbauch ist der Bauchraum schon überbläht. Die Gase sitzen im Darm fest und können nicht mehr ausgeschieden werden. Das kann zum Beispiel passieren, wenn Du in Gesellschaft bist und die Luft krampfhaft festhältst. Klar, pupsen vor vielen Leuten ist unangenehm.

Versuche trotzdem, die Gase loszuwerden. Alles raus was keine Miete zahlt!

Völlegefühl

Manchmal kommt es vor, dass der Bauch sich wölbt und Betroffene ein Völlegefühl verspüren, es aber nicht zu den eigentlichen Blähungen, dem Luftablassen kommt. Eine vermehrte Gasbildung im Bauchraum muss nicht zwangsläufig mit dem typischen Pupsen einhergehen. Eine vermehrte Gasansammlung, die mit Darmwinden einhergeht, bezeichnen Mediziner als Flatulenz.

Sind zu viele Gase im Bauch, spricht man auch von Meteorismus. Durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel wölbt sich der Bauch und das stört gerade sehr schlanke Menschen, die dann plötzlich eine Kugel haben. Solange keine Schmerzen dabei auftreten, ist diese Erscheinung lästig, aber harmlos. Abhilfe kann auch in diesem Falle ein Ernährungstagebuch schaffen.

Wer seine Ernährung über einen längeren Zeitraum beobachtet, bekommt einen Überblick darüber, welche Lebensmittel den Bauch „aufwölben“. Eine Ernährungsumstellung kann dann wahre Wunder bewirken.

Mittel gegen Blähbauch – Was hilft?

Tee hilft gegen einen Blaehbauch

Oft helfen ganz einfache Maßnahmen und Hausmittel gegen einen Blähbauch. Beobachte als Erstes Dein Essverhalten: Isst Du vielleicht zu schnell? Versuche, Dir wirklich Ruhe für die Mahlzeiten zu nehmen. Vermeide Ablenkung durch Fernseher, Smartphones und Co. Esse über den Tag verteilt lieber mehrere kleinere Mahlzeiten anstatt weniger schwere Speisen. Wenn Du Zeit hast, mache nach dem Essen einen Verdauungsspaziergang. Regelmäßige Bewegung nutzt nicht nur der Figur, sie hält auch die Verdauung auf Trab.

Wenn es Dich einmal richtig erwischt hat und Du von den Blähungen Schmerzen bekommst, hilft Wärme. Lege Dich mit einer Wärmflasche aufs Bett. Entkrampfend wirken spezielle Magentees mit Fenchel, Anis und Kümmel. In der Apotheke gibt es frei verkäufliche Mittel, die entschäumend und entkrampfend wirken.

Hilfreich kann zudem eine Bauchmassage sein. Wer Bauchweh hat, reibt sich meist schon intuitiv den Bauch. Für eine sanfte Bauchmassage reibe die Hände kreisend im Uhrzeigersinn über den Bauch.

Tipp: Wenn Du einen ständigen Blähbauch hast und dabei starke Schmerzen, lass die Ursache bei einem Arzt abklären.

Hilfe durch Entschäumer-Präparate

Wenn die üblichen Hausmittel gegen Blähungen nicht mehr helfen, gibt es in der Apotheke frei verkäufliche Entschäumer-Präparate. Diese Wirkstoffe zerstören die Gasblasen im Darm und schaffen kurzfristig Erleichterung. Eine Ernährungsumstellung sowie eine Stressreduktion können diese Mittel natürlich nicht ersetzen.

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Stress reduzieren – Blähbauch vermeiden

Wenn Du häufig unter Blähungen leidest, weil Du sehr gestresst bist, können Entspannungsübungen Dir helfen, den Stresspegel zu reduzieren und somit die Verdauung zu normalisieren. Baue regelmäßige Entspannungsphasen in Deinen Alltag ein. Eine einfach zu erlernende Methode ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. Auf dem Video findest Du eine Anleitung zum Üben zuhause:

Blähbauch und Sport

Ernährungstagebuch

Wenn Du oft unter Blähungen leidest, führe ein Ernährungstagesbuch. Notiere, was Du wann gegessen hast und ob Symptome auftraten. So bekommst Du einen Überblick darüber, welche Nahrungsmittel Dir nicht bekommen.

Soll man trotzdem Sport treiben, wenn es im Bauch rumort? Die Frage kann eindeutig mit ja beantwortet werden, da Sport der Verdauung einheizt. Wenn Dich nicht gerade starke Schmerzen plagen, kannst Du leichte Blähungen mit Sport loswerden und neuen Turbulenzen sogar vorbeugen. Insbesondere Yoga eignet sich – auch langfristig – zur Vorbeugung von Verdauungsproblemen.

Um die Verdauung in Schwung zu bringen, eignen sich Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Joggen gut. Außerdem verbrennst Du dabei ordentlich Kalorien und tust somit gleichzeitig was für den schlanken Bauch. Neben Ausdauersport sind gezielte Bauchübungen hilfreich, um den Darm in Schwung zu bringen.

Tipps aus der Redaktion

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  • Kardamom Kapseln aufknacken
  • Die kleinen Kügelchen herausnehmen
  • Ungefähr 4 Kapseln für einen Tee verwenden
  • Tee ungefähr 5 Minuten ziehen lassen
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Die 4 besten Tipps gegen einen Blähbauch

Was hilft schnell und wirkt gut? Die Antworten findest Du hier:

  • Tipp 1: Ruhe und Bewegung: Nimm Dir Zeit beim Essen und mache einen Verdauungsspaziergang.
  • Tipp 2: Wärme: In Form von Wärmflaschen oder Tees
  • Tipp 3: Bauchmassagen
  • Tipp 4: Entschäumer-Präparate

Fazit

Ein Blähbauch ist zwar lästig und manchmal peinlich, aber meist harmlos. Oft hilft es schon bestimmte Nahrungsmittel zu reduzieren oder eine Weile ganz wegzulassen. Hausmittel wie Wärmflasche und Tee lindern die Symptome. Wichtig sind regelmäßige Bewegung und Entspannung. Darüber freut sich auch der Bauch.

Fünf schlimme ÜbeltäterDiese Lebensmittel helfen gegen den Blähbauch
Grüne BohnenMelonen
BrokkoliCranberry
Kohlensäurehaltige GetränkeStilles Wasser (nicht eisgekühlt)
Zuckeraustauschstoffe wie SorbitKräutertee (Fenchel, Kamille, Ingwer)
KaugummiGewürze wie Kümmel oder Anis, Pfefferminzpastillen
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