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Inneres Bauchfett verlieren

Wie Du deinem Bauchpolster an den Kragen gehst!
Röllchen am Bauch, stellen für viele Menschen hauptsächlich ein ästhetisches Problem dar. Dabei sind die gesundheitlichen Risiken, die zu viel inneres Bauchfett birgt, viel gravierender. Und das Gemeine ist, dass das innere Bauchfett nicht immer so deutlich sichtbar ist. Es hält sich tief im Bauchraum versteckt, wo es die inneren Organe umschließt.

Wir erklären Dir, was genau inneres Bauchfett eigentlich ist, wie gefährlich es ist und zeigen Dir, wie Du am Bauch abnehmen kannst.

Inneres Bauchfett – was ist das?

inneres Bauchfett

Die gemeinen Fettpölsterchen bestehen aus unterschiedlichen Fetten. Man kann zwischen „subkutanem“ („unter der Haut“) und „viszeralem“ („die Eingeweide betreffend“) Fett unterscheiden.
Das subkutane Fett befindet sich direkt unter der Haut und ist von außen zum Beispiel an Po und Hüfte sichtbar. Dieses Unterhautfettgewebe hält uns warm. Es dient außerdem als Energiespeicher für schlechte Zeiten. Ansonsten ist es passiv.

Anders hingegen das viszerale Fett – unser inneres Bauchfett. Dieses Fettgewebe befindet sich in der Bauchhöhle und umschließt innere Organe, wie zum Beispiel Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse. Erst ab einem bestimmten Wert ist es durch einen größeren Bauchumfang zu sehen. Das innere Bauchfett dient dazu, die Organe zu schützen. Außerdem dient es als Energiereserve bei Nahrungsmangel. Durch seine Hormonproduktion ist es auch äußerst aktiv im Stoffwechsel, es verhält sich wie ein aktives Organ. Es schickt chemische Botenstoffe, die Werte wie Blutzucker oder Blutfettwerte beeinflussen. Ein Übermaß an Bauchfett bringt den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht und fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Darum ist es wichtig, das Bauchfett zu reduzieren.

Tipp: Wenn Du langfristig gesund bleiben willst, leistest Du Deinem Körper einen großen Dienst, wenn Du Dein Bauchfett verbrennst. Du schützt Dich damit vor Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Krebs. Wenn Du einen Zentimeter Deines Bauchumfanges reduzierst, senkst Du Dein Risiko schon um fünf Prozent.

Ungleiche Bauchfettverteilung

Fettverteilung bei Frauen

Bei Frauen lagert sich Fett tendenziell eher an Hüfte, Po und Oberschenkeln ab – man spricht vom Birnentyp. Wissenschaftler führen dies auf das Sexualhormon Östrogen zurück, das eine solche Fettverteilung begünstigt. Lässt die Östrogenproduktion im mittleren Alter nach, nehmen Frauen leichter am Bauch zu. Sie haben dann die gleichen Probleme wie Männer, nur etwas später.

Fettverteilung bei Männern

Generell wird bei Männern das Fett eher am Bauch, Rücken und um die inneren Organe gespeichert – sie bilden den sogenannten Apfeltypen. Etwa 80 Prozent der Männer sind von Fetteinlagerungen am Bauch betroffen – es kommt zum typischen Bierbauch. Mediziner führen dies auf das Sexualhormon Testosteron zurück, das diese Fettverteilung begünstigt.

Bauchfettanteil ermitteln

Da ein erhöhter Bauchumfang als sichtbares Zeichen für inneres Bauchfett gilt, kannst du einfach den Bauchumfang messen. Das machst du am besten mit einem Maßband, das du um die Taille, zwischen Rippen und Beckenknochen, legst. Achte darauf, dass das Band möglichst gerade um deinen Bauch liegt und atme dann aus.

Welcher Bauchumfang ist bedenklich?

Nicht jedes kleine Speckröllchen stellt gleich ein Problem dar. Doch welchen Umfang sollte Dein Bauch möglichst nicht überschreiten? Als Richtwert gilt: Bei Frauen sollte der Bauchumfang unter 88 Zentimetern liegen, Männer sollten 102 Zentimeter nicht überschreiten. Liegst Du deutlich drüber, ist es an der Zeit, dass das Bauchfett verschwindet. Bereits ein Zentimeter ist ein Meilenstein und hilft deinem Körper, gesund zu bleiben!

Tipp: Schreibe Dir den Wert auf, dann kannst Du in ein paar Wochen vergleichen, nachdem Du mit Deinen Bauch-weg-Maßnahmen begonnen hast.

Bauchfett verlieren durch Sport

Wenn es darum geht, Bauchfett zu verbrennen, ist Bewegung das A und O. Mit regelmäßigem Sport kannst Du dein Bauchfett wegbekommen und verhindern, dass Dein Viszeralfett zu viel wird. Dazu musst Du nicht gleich in ein teures Fitnessstudio gehen oder zum Leistungssportler werden. Als Richtwert gelten täglich 30 Minuten Bewegung. Dabei ist ein Mix aus Muskelaufbau und Ausdauertraining optimal. Durch den Ausdauersport kannst Du überschüssiges Bauchfett verbrennen.

Bewegungsmangel begünstigt Entstehung von Bauchfett

Neuste Studien haben gezeigt, dass bereits zwei Wochen mit Bewegungsmangel das Wachstum des inneren Fettgewebes stark begünstigen. Bei vermehrter körperlicher Aktivität ist das Bauchfett schnell wieder reduziert. Wer Sport treibt und sich bewegt, verbrennt das gemeine Bauchfett also.

Du kannst Dein Work-out für den Muskelaufbau zuhause ohne Geräte durchführen. Gezielte Bauchmuskelübungen helfen dir, deinem Bauchfett den Kampf anzusagen. Wenn Du Dich mit einem Trainingsgerät besser motivieren kannst, kannst Du bereits ab cirka 15 Euro gute Bauchtrainer erwerben. Auch Bauchweggürtel können dein Workout sinnvoll unterstützen.

Um den Bauchspeck loszuwerden, reichen Bauchübungen allein nicht aus. Du kannst damit zwar deinen Bauch straffen und definieren, aber um abzunehmen bedarf es der richtigen Ernährung und eines guten Sportprogramms.

Eine Studie der Duke University hat ergeben, dass Ausdauersport am effektivsten ist, um Bauchspeck loszuwerden. Beim Ausdauertraining werden bis zu 67 Prozent mehr Kalorien verbrannt als beim Kraftsport.
Welche Ausdauersportart für Dich die richtige ist, hängt von Deiner Motivation ab. Schließlich soll das Training auch Spaß machen, damit Du regelmäßig dabei bleibst. Je nach Gusto kannst Du walken, joggen, Rad fahren, schwimmen oder skaten. Wenn Du wissen möchtest, wie viele Kalorien Du mit welcher Sportart verbrennst, kannst Du den Fitrechner aktivieren.

Mit Ausdauersport Bauchfett verlieren So knackst Du im Alltag die 100-Kalorien-Marke:

Sportart100 Kalorien in…
Spinning8 Minuten
Cross Trainer9 Minuten
Joggen10 Minuten
Tennis10 Minuten
Schwimmen11 Minuten
Nordic Walking14 Minuten

Schwimmen und Aquagymnastik gelten bei den Ausdauersportarten als Geheimtipp. Bei einem 30-minütigen Schwimmtraining verbrennt der Körper bereits rund 350 Kalorien. Wer eine halbe Stunde Wassergymnastik betreibt, verliert sogar bis zu 400 Kalorien. Wassersportarten sind gerade für sehr übergewichtige Menschen perfekt, da der Körper sich im Wasser leichter anfühlt.

Tipp: Eine starke Muskulatur erhöht den Grundumsatz auch im Ruhezustand. Ein Kilo Muskelmasse erhöht den Grundumsatz um ca. 50-100 Kalorien pro Tag.

Bauchfett reduzieren mit der richtigen Ernährung

gesunde-ernaehrung

Neben regelmäßiger Bewegung zum Kalorien abtrainieren ist es wichtig, dass Du nicht mehr Kalorien zu Dir nimmst, als Du über den Tag verteilt verbrauchst. Wenn Du abnehmen willst, ist eine Radikaldiät allerdings nicht zu empfehlen, weil dann oft der Jo-Jo-Effekt eintritt. Nach dem Hungern ist der Körper so programmiert, dass er mehr Energie speichert für die nächste „Hungersnot“. Effektiver ist eine langfristige Ernährungsumstellung.

Ballaststoffe und Kohlenhydrate

Ernährungsexperten empfehlen eine ballaststoffreiche und fettarme Kost. Meide Mahlzeiten mit einer hohen Kaloriendichte, wie zum Beispiel Fast Food. Eine proteinhaltige Kost unterstützt das Abbauen von Fetten und das Muskelwachstum. Achte darauf, dass Du nicht zu viele Kohlenhydrate am Tag isst, vor allem nicht zu viele einfache Kohlenhydrate, wie sie in Raffineriezucker oder Weißmehl stecken. Als Richtwert gilt eine Menge von Kohlenhydraten zwischen 120 und 160 Gramm täglich. Vollkornprodukte haben den Vorteil, dass sie länger satt machen und Heißhungerattacken vorbeugen.

Heize deinem Bauchfett ein

Wenn Du Deine Mahlzeiten dann noch mit scharfen Gewürzen, wie Chili oder Pfeffer aufpeppst, kann das Bauchfett endgültig weg. Diese Scharfmacher enthalten Wirkstoffe, die dem Körper einheizen. Durch eine erhöhte Körpertemperatur verbrennst Du mehr Kalorien und kannst mehr Bauchfett verlieren. Einen ähnlichen Effekt kannst Du übrigens durch Tee trinken erzielen. Als Schlankmacher unter den Teesorten gelten grüner Tee und Ingwertee.

Morgens ausgewogen frühstücken

Ein ausgewogenes Frühstück liefert die nötige Energie für den Tag, sättigt und beugt so Heißhungerattacken vor. Ein maßvolles Abendessen verhindert, dass überschüssige Kalorien in Form von Fettreserven gespeichert werden. Außerdem verbessert eine leichte Mahlzeit die Schlafqualität.

Diese Lebensmittel helfen beim AbnehmenDiese Lebensmittel sorgen für mehr Bauchspeck
ZitrusfrüchteWeißmehlprodukte
Scharfe Gewürze wie Chili, PfefferFast Food
Grüner TeeAlkohol
Fettarme Fleischsorten wie GeflügelFettreiche Fleischgerichte wie Bratwurst, Haxe
OlivenölPalmöle

Bauchfett verringern durch Entspannung

Wer überschüssiges Bauchfett loswerden will, sollte neben Sport und gesunder Ernährung darauf achten, dass er regelmäßig entspannt. Dauerhafter Stress begünstigt das Wachstum von Bauchspeck. Bei Stress schüttet der Körper unter anderem Cortisol aus, das sich im Bauchfett anlagert. Das Bauchfett kann sich nicht reduzieren. Um Deinen Cortisol-Spiegel zu reduzieren, sorge für ausreichend Schlaf, um die sieben Stunden sind optimal. Gönne Dir tagsüber kleinere Auszeiten.
Eine Anleitung für eine progressive Muskelentspannung nach Jacobsen findest Du hier:

Bauchfett loswerden durch Kältebehandlung

Wenn das Bauchfett auch durch Sport und Ernährungsumstellung nicht weggeht, kannst Du es mit Eingriffen im Kosmetiksalon oder sogar beim Chirurgen versuchen. Immer mehr Kosmetiksalons setzen auf Fettreduktion durch Vereisen mit einem speziellen Gerät. Der Fachbegriff dafür lautet Kryolipolyse. Mit diesem Verfahren lassen Fettzellen sich quasi einfrieren.

Was bei der Kryolipolyse passiert

Hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich ein kosmetischer Eingriff, bei dem kontrolliert Kälte an die Fettzellen abgegeben wird. Die Kosmetikerin setzt ein spezielles Gerät auf die Problemzone. Die Fettzellen werden nun in ein Vakuum gezogen. In dieses wird kontrolliert Kälte abgegeben. Bei einer Kälteeinwirkung von unter vier Grad werden Fettzellen zerstört. Sie werden von innen aufgebrochen und entleeren sich. Frei gewordene Fettzellen gehen in den Stoffwechsel über und werden darüber abgebaut. Andere Zellen reagieren übrigens auf Temperaturen um die Null Grad und werden deshalb nicht zerstört.

Eine Sitzung dauert zirka 60 Minuten und kostet ab 200 Euro aufwärts. Oft sind mehrere Sitzungen notwendig. Eine Kryolipolyse-Behandlung ist normaler Weise nicht schmerzhaft, es erfolgt keine Betäubung. Das Verfahren soll in erster Linie optisch nachhelfen. Es kommt dadurch nicht automatisch zu einer Gewichtsabnahme. Durch eine Kryolipolyse kannst Du außerdem nur das Unterhautfettgewebe abbauen. An das innere Bauchfett kommst Du damit nicht so leicht heran. Du kannst den Bauchumfang allerdings mit dieser Methode verringern.

Checkliste Kryolipolyse für den Fettabbau

Damit die Fettreduktion durch Kälte gefahrlos verläuft, gilt es einiges zu beachten:

  • Kann die Kosmetikerin entsprechende Erfahrung und Qualifikation nachweisen?
  • Bietet die Kosmetikerin ein ausführliches Beratungsgespräch an?
  • Bist Du gesund? Hast Du Wunden, Entzündungen, Narben oder eine Nierenerkrankung? Dann lass die Behandlung sein.
  • Nimm eine Woche vor der Behandlung keine blutverdünnenden Medikamente ein.

Bauchfett verlieren durch eine Fettabsaugung

Weitaus aufwendiger und risikoreicher als die Kryolipolyse ist eine Fettabsaugung. Dabei handelt es sich um eine Operation unter Vollnarkose. Der plastische Chirurg saugt bei dieser Methode mit einem Spezialgerät Fettzellen aus dem Körper ab. Fachleute weisen immer wieder darauf hin, dass sie mit einer Fettabsaugung nur das Unterhautfettgewebe erreichen. Das Bauchfett, das sich um die Bauchorgane anreichert, bleibt davon unberührt.
Fettabsaugen ist also keine geeignete Methode, um den inneren Bauchspeck wegzubekommen. Dieser Eingriff dient vielmehr dazu, einzelne Problemzonen des Unterhautfettgewebes zu bearbeiten und den Bauchumfang optisch zu verringern. Bei einer Fettabsaugung handelt es sich um einen ernstzunehmenden operativen Eingriff, der gewisse gesundheitliche Risiken birgt und daher wohl überlegt sein sollte.

Fazit

  • Reduziere dein Bauchfett, um Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Krebs vorzubeugen
  • Miss deinen Bauchumfang regelmäßig, um deinen Bauchfettanteil im Blick zu haben
  • Ausdauersport hilft, die lästigen Pölsterchen loszuwerden
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig – achte auf einen ballaststoffreichen und fettarmen Speiseplan
  • Schlafe ausreichend, vermeide Stress
  • Eine Kältebehandlung kann dich beim Kampf gegen das Bauchfett unterstützen
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  • Sehr wirksam gegen über 120cm Bäuche sind, im Stand mit einer 20 Kilohantel , rechts und links Drehbewegungen endgradig mit angespannter Bauchmuskulatur 40 bis 50 Wiederholungen durchzuführen.
    In kurzer Zeit , stellen sich die externen Bauchmuskeln sichtbar dar.

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