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Die 5 besten Methoden, um Deinen Körper zu entgiften

Heilfasten, entgiften, entschlacken, detoxen – vier Begriffe, die das gleiche Ziel beschreiben: den Körper von den Folgen einer ungesunden Ernährungsweise und negativen Umwelteinflüssen zu befreien.

Obwohl unser Körper die Aufgabe des Entgiftens zum größten Teil ganz von allein bewältigen kann, macht es Sinn, ihm dabei regelmäßig unter die Arme zu greifen. Spätestens ist die Zeit zum Entgiften des Körpers aber dann gekommen, wenn wir uns ständig müde, schlapp und besonders krankheitsanfällig fühlen.

Wie die Körperentgiftung auch zuhause funktioniert, zeigen wird dir hier. In einem anderen Artikel zeigen wir die, wie man den Körper entsäuert.

Körper entgiften

Wie entgiftet man seinen Körper?

Im Rahmen einer Entgiftung soll unser Blutkreislauf komplett gereinigt und Schadstoffe sowie Toxine mit Hilfe von Leber, Nieren, Darm, Haut, Lunge und Lymphsystem aus unserem Körper befördert werden.

Da dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nimmt, wird eine umfassende Entgiftungskur (wie etwa eine Stoffwechselkur) darum meist mehrere Tage oder manchmal sogar Wochen in Anspruch nehmen. Oftmals umfasst sie dabei:

  • Fastenphasen
  • Schwitzen bzw. Schadstoffausscheidung über die Haut und
  • gezielte Nährstoffaufnahme, um die Abwehrkräfte zu aktivieren.

Oft reicht jedoch die Zeit nicht für eine langwierige Entgiftungskur. Zum Glück haben wir aber auch die Möglichkeit, die Entgiftung des Körpers zuhause bzw. im Alltag zu unterstützen und unseren Organismus auch so von belastenden Schadstoffen zu befreien. Schließlich ist eine Entgiftung des Körpers beispielsweise auch mit Tee, dem Vermeiden von Stress oder mittels natürlicher Nahrungsergänzungsmittel möglich.

Zuhause den Körper entgiften – die 5 besten Tipps

Eine Entgiftung des Körpers kann auch zu Hause gelingen. Wie auch beim Entsäuern des Körpers, können ein paar kleine Veränderungen bezüglich unserer Lebensweise und des Speiseplans effektiv dabei helfen, schädliche Stoffe zu binden und aus unserem Körper zu transportieren – und dieser dankt uns die Entgiftungsunterstützung mit deutlich mehr Energie, Wohlbefinden und beispielsweise auch reinerer Haut!

Entgiftungstipp 1: Dies Vermeiden und das ergänzen

Wollen wir unseren Körper von Giften befreien, sollten wir so gut es geht dafür sorgen, ihm keine Gifte zuzuführen. Zu den „vermeidbaren“ Giften gehören dabei in erster Linie Nikotin und Alkohol.

Um gerade unsere Leber zu entlasten und ihr etwas Erholung zu gönnen, sollte darum von Zeit zu Zeit unter anderem auf Alkohol verzichtet werden – schließlich muss die Leber Schwerstarbeit leisten, um Wein, Bier und Co. abzubauen.

Aber nicht nur durch geringere Mengen der vermeidbaren Gifte können wir unseren Körper unterstützen. Auch vitamin-, mineral- und ballaststoffreiche Lebensmittel helfen dabei, unseren Körper von Giften zu befreien.

Rezepte, die unseren Körper entgiften, sind dabei solche, die insbesondere

  • frisches Gemüse,
  • Vollkornprodukte oder
  • Körner und
  • frische Kräuter enthalten.

Ganz nebenbei helfen solche Lebensmittel außerdem dabei, unseren Körper zu entschlacken – das bedeutet, ihn von schädlichen Darmablagerungen zu befreien.

Do’sDon’ts
Ballaststoffreiche Lebensmittel:
Leinsamen, frische Beeren und Vollkornprodukte helfen bei der Entgiftung des Körpers. Schließlich können Ballaststoffen, verschiedene Darmgiftstoffe binden und bei deren Ausscheidung helfen. Sie zählen darum auch zu den Lebensmitteln, die unseren Körper entschlcken.
Nikotin:
Zigarettenrauch schädigt erwiesenermaßen nicht nur unsere Lungen, sondern wirkt sich auch nachteilig auf Haut, Herz und unser Immunsystem aus.
Zitronen und Zitrusfrüchte:
Die sauren Früchtchen stecken voller Antioxidantien und helfen dem Körper dabei, freie Radikale, die unsere Körperzellen angreifen, zu bekämpfen
Alkohol:
Etwa 90 Prozent des aufgenommenen Alkohols müssen in der Leber abgebaut werden, schädigen ihre Zellstruktur und können den Fettsäureabbau beeinträchtigen.
Knoblauch:
Knoblauch verfügt über antibakterielle sowie antibiotische Eigenschaften. Dadurch schützt er den Körper vor Entzündungen sowie Bakterien und stärkt gleichzeitig das Immunsystem.
Zucker und weißes Mehl:
Einfache Kohlenhydrate belasten den Stoffwechsel während einer Entgiftungskur und sollten zumindest dann gemieden werden.

Zusätzlich kann er Schadstoffabbau auch durch die Aufnahme schadstoffbindender Lebensmittel unterstützt werden. Hierzu gehören beispielsweise die Chlorella-Alge und das Bakterium Spirulina, die bei der Ausleitung von Schwermetallen (darunter sogar Quecksilber) besonders gute Dienste leisten. Das beruht übrigens auf ihrer beeindruckenden Eigenschaft, Gifte und Schwermetalle derart zu binden, dass sie über den Darm zügig ausgeschieden werden können.

Zur Entgiftung des Körpers können etwa 3 bis 5 Gramm Spirulina und Chlorella täglich eingenommen werden. Beide Giftbinder sind heute zumeist in Pulverform im Reformhaus zu bekommen und können bedenkenlos gemeinsam verwendet werden. Um den Körper langsam an die Präparate zu gewöhnen, bietet es sich an, zu Beginn mit einer geringeren Dosis von etwa 0,5 Gramm täglich zu starten.

Übrigens: Spirulina und Chlorella haben den angenehmem Nebeneffekt, auch eventuelle Nebenwirkungen einer Entgiftung des Körpers (Übelkeit, Durchfall oder Abgeschlagenheit) deutlich abzumildern!

Entgiftungstipp 2: Glutathion

Glutathion

Gehört zu den wirkungsvollsten Antioxidantien und kann vom menschlichen Körper selbst hergestellt werden.

Glutathion ist in jeder Körperzelle vorhanden und hat die Aufgabe, uns vor Entzündungen, Schadstoffen und freien Radikalen zu schützen.

Sinkt die körpereigene Glutathion-Konzentration, die gerade auch die Entgiftungsfunktion der Leber aufrecht erhält, jedoch durch Stress, Krankheit oder falsche Ernährung ab, können Schlafprobleme, Entzündungen oder sogar ernsthafte Erkrankungen die Folge sein.

Zum Glück ist es jedoch möglich, Glutathion auch „von außen“, das heißt durch spezielle nahrungsergänzende Präparate, zuzuführen.

Tipp: Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, zu einem sogenannten liposomalen Glutathion-Präperat zu greifen. Diese zeichnen sich durch spezielle Trägerstoffe aus, die es dem Glutathion erlauben, Verdauungsprozesse zu überstehen und in ausreichender Menge ins Blut zu gelangen.

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  • fructosefrei
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Entgiftungstipp 3: Die Entgiftung des Körpers mit Tee

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Leber und Niere sind die Hauptentgiftungsorgane des Körpers. Um eine Entgiftung zu unterstützen, macht es darum Sinn, die Organe anzuregen, die gemeinsam mit Niere und Leber für die Ausscheidung von Giftstoffen sorgen. Hierbei kann uns Tee aus verschiedenen Kräutern helfen. Schließlich lassen sich damit Blase und Harnwege kräftig durchspülen und der Stoffwechsel aktivieren.

Teesorten, die sich optimal für eine Entgiftung eignen, sind:

Löwenzahntee
  • Unterstützt die Leberfunktion,
  • hilft dabei, Giftstoffe auszuschwemmen und
  • regt Gallen und Niere an
Grüner Tee
  • Regt den Stoffwechsel an und
  • wirkt appetitregulierend
Brennnesseltee
  • Enthält viele Mineralstoffe und
  • wirkt blutbildend, blutreinigend und
  • fördert den Stoffwechsel
Lindenblütentee
  • Wirkt blutreinigend,
  • entspannend und
  • harntreibend, hat eine
  • entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung.
Ingwertee
  • Regt den Stoffwechsel an,
  • wirkt entzündungshemmend und
  • reguliert außerdem den Appetit.

Zur Durchführung einer Tee-Entgiftungskur werden für fünf Tagen bis sieben Tage etwa 3 Liter des gewünschten Tees täglich getrunken. Der Tee kann dabei entweder aus frischen Kräutern oder Hilfe von Teebeuteln aufgegossen und mit anderen Kräutern (z.B. Minze oder Zitronengras) verfeinert werden.

Entgiftungstipp 4: Stress vermeiden

Auch Stress ist reinstes Gift für unseren Körper. Nicht nur sorgt er oft für Antriebslosigkeit und Kummer, sondern schwächt auch unser Immunsystem. Genau aus diesem Grund, sollten nicht nur stressige Alltagssituationen und negative Gedanken vermieden werden.

Selbstgemachter Stress: Auch ein zu hoher Kaffeekonsum kann unser Stresslevel negativ beeinflussen.

Schließlich wird unsere Nebenniere durch das in Kaffee enthaltene Koffein dazu angeregt, Adrenalin zu produzieren. Adrenalin wiederum ist ein Stresshormon.

Beachte: Konsumieren wir mehr als 400 Millligramm Koffein täglich (das entspricht etwa vier Tassen Filterkaffee), versetzen wir unseren Körper quasi permanent in einen stressigen Ausnahmezustand – denn eigentlich sollen große Mengen an Adrenalin natürlicherweise nur dann ausgeschüttet werden, wenn es darum geht, eine Gefahrensituation zu überleben.

Zusätzlich ist herkömmlicher Kaffee besonders oft mit Pestiziden, Insektiziden und Resten von Düngemitteln belastet. Wer seinen Körper nicht nur vor Stress, sondern auch vor diesen Giften schützen möchte, greift darum besser zur biologisch angebauten Kaffeevariante und genießt täglich nicht mehr als vier Tassen des nicht zu stark aufgebrühten Heißgetränks.

Entgiftungstipp 5: Gifte einfach ausschwitzen

Ein bis zwei wöchentliche Saunabesuche helfen nicht nur dabei, Alltagsstress zu überwinden, sondern sind auch ein wirkungsvolles Mittel, um unseren Körper bei der Entgiftung zu unterstützen. Nicht nur regt die angenehme Hitze den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Auch lässt das Saunieren unsere oberste Hautschicht aufquellen, so dass Giftstoffe über den Schweiß besonders effektiv nach außen abtransportiert werden können.

Exkurs: Trendbegriff Entgiftung und seine Bedeutung

Entgiftung oder auch “Detox“ liegt absolut im Trend. In Drogerie und Supermarkt werden wir mit Tee, Creme, Shampoo und vielen anderen Produkten, wie z.B. Detox-Pflaster, konfrontiert, die Haut, Haar und Körper „detoxen“ und damit von Schadstoffen befreien wollen. Schließlich bedeutet „detox“ eigentlich nichts anderes als Entgiftung.

Doch wie kommen die Gifte, die es zu beseitigen gilt, überhaupt in unseren Körper?

Ganz einfach: Über unsere Nahrung, unsere Atemluft oder auch über Medikamente nehmen wir unweigerlich Stoffe auf, die für unseren Organismus schädlich sind oder die unser Körper nicht verwerten kann.

Leber, Galle und Nieren müssen darum dafür sorge tragen, dass die aufgenommenen Schadstoffe umgewandelt und ausgeschieden werden können. Das geschieht insbesondere über den Urin, die Atemluft oder auch den Schweiß.

Besonders hartnäckige Gifte und Schwermetalle können jedoch im menschlichen Körper gespeichert werden und unseren Organismus belasten.

Das macht sich dann häufig durch

  • Müdigkeit,
  • Antriebslosigkeit oder sogar
  • chronische Entzündungen bemerkbar.

Grund genug also, um unseren Körper in regelmäßigen Abständen bei der Entgiftung zu unterstützen.

Ob diese Bemühungen wirklich helfen oder nur ein gutes Gefühl geben, könnt ihr hier nachlesen.

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