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Kosten einer Magenverkleinerung

Adipositas und Übergewicht sind mittlerweile weit verbreitet und für viele Patienten heißt der letzte Ausweg: Magenverkleinerung.

Doch der Weg zur operativen Verkleinerung des Magens ist meist ein Langer, denn besonders der Kostenfaktor ist für viele ein Problem.

Was sind die Kosten einer Magenverkleinerung, was übernimmt die Krankenkasse und welche Bedingungen müssen für die Kostenübernahme erfüllt werden? In diesem Artikel erfährst Du alle Antworten zum Thema Kosten einer Magenverkleinerung.

Kurz und knapp: Was ist eine Magenverkleinerung?

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Wenn wirklich alle Diäten versagen, hilft meist nur noch der operative Weg zu einer schlanken Figur. Die Operation kommt für Patienten in Frage, die

  • krankhaft übergewichtig sind und unter einer Stoffwechselstörung leiden
  • bereits beschädigte Gelenke oder sonstige durch das Übergewicht induzierte Beschwerden haben
  • einen BMI von über 35 haben
  • bereits alle konservativen Methoden zum Gewichtsverlust probiert haben

Treffen diese Faktoren zu und hält auch der behandelnde Arzt eine operative Magenverkleinerung für sinnvoll, können verschiedene operative Techniken eingesetzt werden, um das Magenvolumen zu verkleinern und eine Gewichtsabnahme zu provozieren.

Tipp: Du willst mehr über die Möglichkeiten einer Magenverkleinerung, die Risiken und die Erfahrungen von Patienten erfahren? Unser allgemeiner Artikel zur Magenverkleinerung ermöglicht Dir einen leichten Einstieg ins Thema Magenverkleinerung.

Kosten einer Magenverkleinerung

In den meisten schweren Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Magenballon, Magenband und Co. Doch die Liste der Anforderungen der Krankenkasse ist lang. Erst wenn sämtliche Methoden erfolglos gescheitert sind und das Krankheitsausmaß alle Mindestanforderungen erfüllt, muss die Kasse zahlen.

Für viele Übergewichtige dauert das zu lange oder die Krankenkasse weigert sich: In diesem Fall muss der Patient die Kosten selbst tragen.

Die Kosten der Magenverkleinerung variieren dabei stark und hängen unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Operationstechnik und Art der Magenverkleinerung
  • Arzt und Klinik
  • Standort – im Ausland sind die Kosten der Magenverkleinerung oft deutlich geringer

Achtung: Wer selbst zahlt, muss oft tief in die Tasche greifen. Nur mit den Operationskosten ist es meist nicht getan, hinzu kommt der Krankenhausaufenthalt, sowie Medikamente und Nachuntersuchungen.

Kosten für einen Magenballon

Die Anzahl der spezialisierten Adipositas-Kliniken in Deutschland ist noch recht gering, dennoch bieten einige, meist private Kliniken, die Magenballon-Behandlung zur langfristigen Gewichtsreduktion an.

Die Kosten hierfür bewegen sich durchschnittlich zwischen 2500€ und 3000€. Dieser Preis enthält in der Regel:

  • Beratungsgespräch, Voruntersuchung und Ernährungsberatung
  • Einsetzen des Magenballons
  • Medizinische Nachuntersuchung und Entfernung des Magenballons nach rund 6 Monaten

Kosten für ein Magenband

Deutlich teurer wird es beim sogenannten Magenband. Diese Operationstechnik ist sehr viel komplizierter und mit einem 2-3 tägigen Krankenhausaufenthalt verbunden. Die Kosten für ein Magenband betragen rund 6000€.

Auch hier im Preis enthalten:

  • Beratungsgespräch und Voruntersuchung
  • Fachärztlicher Eingriff
  • Nachuntersuchung

Hinweis: In einigen Kliniken muss der nötige Krankenhausaufenthalt extra bezahlt werden und ist nicht in den 6000€ enthalten. Dies ist jedoch individuell und wird von Klinik zu Klinik unterschiedlich gehandhabt.

Kosten für einen Magenbypass

Der Magenbypass ist nicht nur eine drastische Maßnahme, sondern auch eine sehr kostspielige. In dieser Operation wird der Magen chirurgisch verkleinert und die Nahrungsaufnahme so gedrosselt. Die Kosten für einen Magenbypass für Selbstzahler betragen um die 8000€.

Außerdem: Patienten mit Magenbypass sind oftmals ihr Leben lang auf Medikamente und Nahrungsergänzungen angewiesen, da automatisch auch die Aufnahme wichtiger Nährstoffe reduziert wird, die der Körper dringend braucht.

Besonders bei einem Magenbypass entstehen somit auch laufende Kosten für Medikamente und regelmäßige Untersuchungen.

Wann zahlt die Krankenkasse

Wie schon erwähnt, ist die Krankenkasse bei einer Magen-OP nicht immer zahlungsbereit. Immer öfter werden Patienten von der Kasse zurückgewiesen, da sie die Anforderungen dieses erheblichen Eingriffs nicht erfüllen.

Damit die Krankenkasse die Kosten Deiner Magenverkleinerung übernimmt, musst du

  • bereits verschiedene Diäten probiert haben
  • Bewegungs- und Ernährungstherapien in Anspruch genommen haben
  • in einigen Fällen eine Psychotherapie in Anspruch genommen haben
  • die physischen Voraussetzungen wie einen BMI von mindestens 35 mitbringen

Fazit und Tipps

Die Magenverkleinerung sollte immer der letzte Ausweg sein, um sich von krankhaftem Übergewicht zu befreien. Die Kosten einer Magenverkleinerung können mit 2500€ bis 8000€ je nach Operationstechnik sehr hoch ausfallen, weshalb konservative Maßnahmen immer im Vordergrund stehen sollten.

Bevor Du also eine Magenverkleinerung durchführst und sogar bereit bist, die Kosten selbst zu tragen, solltest Du

Wenn sich wirklich kein Erfolg einstellt, kann eine Magen-OP mit einem spezialisierten Arzt in Angriff genommen werden.

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Wer schreibt hier?

Phillipp Doetsch ist Personal Trainer und ausgebildeter Ernährungsberater. Seit vielen Jahren trainiert er erfolgreich zahlreiche Klienten in Berlin und ist stets bestrebt, das Beste aus sich und den Menschen in seiner Umgebung heraus zu holen. Nebenbei schreibt er für den Evergreen Verlag, um sein Wissen so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.


Christine Kammerer ist studierte Politologin, Gesundheitsjournalistin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie ist außerdem ausgebildete Seminarleiterin für Entspannungsverfahren und Trainerin für Kraft- und Fitnesssport mit DOSB-Lizenz für Sport in der Rehabilitation.