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Magnesium und Verdauung: Was Du über den Mineralstoff wissen solltest

Magnesium gehört zu den Mineralstoffen, die unser Körper täglich benötigt. Es ist unter anderem an der normalen Funktion von Muskeln und Nervensystem beteiligt, trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und unterstützt das Elektrolytgleichgewicht. Gleichzeitig spielt auch die aufgenommene Menge eine Rolle – denn gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln gilt nicht automatisch: mehr ist besser.

Wenn Du Dich ausgewogen ernährst, kannst Du Magnesium über viele alltägliche Lebensmittel aufnehmen. Gute Quellen sind beispielsweise Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und einige Gemüsesorten. Ob darüber hinaus eine zusätzliche Einnahme sinnvoll ist, hängt von Deiner individuellen Situation ab.

Magnesium und der Darm: Auf die Menge kommt es an

Vielleicht hast Du schon einmal bemerkt, dass sich Deine Verdauung verändert, nachdem Du ein magnesiumhaltiges Nahrungsergänzungsmittel eingenommen hast. Insbesondere höhere Mengen an Magnesium aus Nahrungsergänzungsmitteln können sich auf die Stuhlkonsistenz auswirken.

In diesem Zusammenhang findet sich häufig die Formulierung: Magnesium kann die Darmtätigkeit anregen. Damit sollte jedoch nicht gemeint sein, Magnesium pauschal als Mittel für die Verdauung einzusetzen. Vielmehr können bestimmte Magnesiumverbindungen und höhere Mengen bei manchen Menschen zu einer weicheren Stuhlkonsistenz führen.

Wie unterschiedlich die Verdauung auf Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel und andere Einflüsse reagieren kann, erfährst Du auch in unserem Beitrag über weichen Stuhlgang.

Nicht jede Magnesiumverbindung ist gleich

Bei Nahrungsergänzungsmitteln begegnen Dir verschiedene Magnesiumverbindungen. Dazu gehören beispielsweise Magnesiumcitrat, Magnesiumbisglycinat und Kombinationen unterschiedlicher Magnesiumsalze.

Welche Variante infrage kommt, hängt unter anderem von der gewünschten Einnahmeform und der individuellen Verträglichkeit ab. Gerade wenn Deine Verdauung empfindlich auf Nahrungsergänzungsmittel reagiert, solltest Du nicht ausschließlich auf die Menge an Magnesium achten, sondern auch die verwendete Verbindung berücksichtigen.

BIOGENA bietet beispielsweise unterschiedliche Magnesiumprodukte und Magnesiumverbindungen an, sodass die Auswahl je nach persönlicher Situation und gewünschter Einnahmeform erfolgen kann.

Wie viel Magnesium brauchst Du?

Der Magnesiumbedarf ist nicht für jeden Menschen identisch. Alter, Geschlecht, Ernährung und individuelle Lebensumstände spielen dabei eine Rolle.

Eine gute Orientierung bieten die Referenzwerte für Magnesium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie gibt unterschiedliche Schätzwerte für eine angemessene tägliche Magnesiumzufuhr an.

Dabei solltest Du zwischen Magnesium aus Lebensmitteln und einer zusätzlichen Einnahme über Nahrungsergänzungsmittel unterscheiden. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist nicht automatisch sinnvoll, nur weil Magnesium für zahlreiche normale Körperfunktionen benötigt wird.

Brauchst Du überhaupt ein Magnesium-Supplement?

Nicht jeder benötigt zusätzliches Magnesium. Eine ausgewogene Ernährung sollte deshalb grundsätzlich die Basis Deiner Versorgung bilden.

Je nach individueller Situation kann allerdings ein Mangel oder ein erhöhter Bedarf vorliegen, bei dem eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein kann. Statt Nahrungsergänzungsmittel einfach auf Verdacht einzunehmen, lohnt es sich deshalb, die persönliche Versorgung genauer zu betrachten.

Das gilt nicht nur für Magnesium, sondern ebenso für andere Mikronährstoffe wie Eisen, Zink oder bestimmte Vitamine.

Vor der Einnahme individuell beraten lassen

Wenn Du regelmäßig Magnesium oder andere Mikronährstoffe ergänzen möchtest, solltest Du die Einnahme idealerweise mit einem Arzt oder anderem medizinischen Fachpersonal abstimmen.

Dabei kann Dein aktueller Mikronährstoffstatus berücksichtigt werden. Je nach Fragestellung kann auch eine labordiagnostische Untersuchung, beispielsweise eine Vollblutanalyse, Teil dieser Einordnung sein. Welche Werte im individuellen Fall tatsächlich sinnvoll und aussagekräftig sind, sollte medizinisches Fachpersonal beurteilen.

So lässt sich besser einschätzen, ob überhaupt eine zusätzliche Versorgung notwendig ist und welche Menge sowie Einnahmeform zu Deiner individuellen Situation passen können.

Fazit: Magnesium gezielt statt einfach auf Verdacht ergänzen

Magnesium übernimmt zahlreiche wichtige Aufgaben im Körper und trägt unter anderem zu einer normalen Muskel- und Nervenfunktion sowie zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Über eine abwechslungsreiche Ernährung lässt sich bereits viel Magnesium aufnehmen. Eine zusätzliche Supplementierung ist deshalb nicht automatisch für jeden notwendig. Besteht jedoch aufgrund der individuellen Situation ein Mangel oder Mehrbedarf, kann eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein.

Entscheidend ist dabei, sowohl auf die Menge als auch auf die persönliche Verträglichkeit zu achten. Gerade wenn sich durch ein Nahrungsergänzungsmittel Veränderungen der Verdauung bemerkbar machen, solltest Du die Einnahmemenge und das verwendete Produkt noch einmal prüfen und bei Bedarf medizinischen Rat einholen.

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Über den Autor

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Robert Weidner

Robert ist ein richtiges Fitness-Multitalent. Er ist ausgebildeter Ernährungsberater, Fitness Trainer (A und B Lizenz), Trainer für Gesundheits und Rehasport und Trainer für EMS Training. Er ist Personal Trainer und schreibt leidenschaftlich gerne über sein liebstes Hobby, um sein Wissen mit der Welt zu teilen.

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