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Der Tag der Tiefkühlkost: Gibt es Grund zu feiern?

Der Tag der Tiefkühlkost wurde 1984 von US Präsident Ronald Reagan eingeführt. Der Tag soll an Clarence Birdseye erinnern, den Mann, der am 6. März 1930 die erste Tiefkühlkost in Amerika auf den Markt brachte. Seitdem sind die Tiefkühlwaren auf Erfolgskurs. In Deutschland begann der Boom 1955, als die erste Tiefkühlware auf den Markt kam. Seitdem steigt der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland kontinuierlich an. Meinbauch.net hat die spannendsten Fakten zusammen getragen.

  • Am 6. März ist Tag der Tiefkühlkost. Dieser wird seit über 30 Jahren gefeiert und wurde 1984 von US Präsident Ronald Reagan eingeführt.
  • Tiefkühlkost wird in Deutschland immer beliebter: rund 43 Kg isst jeder Deutsche im Jahr. 3 Kg mehr als noch 2010.
  • Tiefgefrorenes Gemüse enthält mehr Vitamine als frisches.

1987 waren es noch 14 Kg pro Person, 1990 etwa 20 Kg, im Jahr 2000 33 Kg und heute liegt der Wert bereits bei 43 Kg im Jahr.

Welche Tiefkühlkost verspeisen die Deutschen am liebsten?

Auf Platz 2 der Beliebtheitsskala liegt die Tiefkühlpizza. Etwa 300 Tausend Tonnen Tiefkühlpizza gehen jährlich in Deutschland über die Theke. Zur großen Überraschung: Gefrorenes Gemüse landet noch vor der Tiefkühlpizza auf Platz 1 der Beliebtheitsskala der Deutschen. Tiefgefrorenes Gemüse ist nicht nur zu jeder Jahreszeit erhältlich und sehr lange haltbar, sondern auch noch gesund und passt wunderbar in unseren Low-Carb-Ernährungsplan.

Tiefkühlgemüse enthält mehr Vitamine!

Im Gegensatz zu frischem Gemüse enthält die Tiefkühlvariante noch immer gut 90% seiner Vitamine. Die tiefgekühlte Ware wird bereits 3 Stunden nach der Ernte tiefgefroren. So wird eine lange Haltbarkeit gewährleistet und wichtige Nährstoffe bleiben erhalten. Frisches Gemüse hingegen muss meist einen langen Weg zurücklegen bis es beim Verbraucher ankommt. Während dieser Zeit verliert das Gemüse immer mehr an wichtigen Nährstoffen, sodass bereits nach einer Woche nur noch knapp 20% der ursprünglichen Vitamine vorhanden sind.

Die Deutschen bevorzugen also beim Griff ins Tiefkühlregal nicht nur Fertigprodukte, sondern auch gesundes Gemüse.

Wie sieht der Konsum in den USA aus?

US-Amerikaner haben bekanntlich eine Vorliebe für Fertigwaren, fettiges Essen und Süßspeisen.
Daher erfreuen sich besonders gefrorene Fertiggerichte einer hohen Beliebtheit. Wirft man einen Blick auf die Konsumzahlen von Tiefkühlprodukten in den USA, so wird schnell klar, dass viele der Vorurteile hier zutreffen.

Die tiefgekühlten Lieblingsprodukte sind in den USA vorwiegend Eis, Pizza und andere Fertigprodukte. Besonders Eis hat einen sehr hohen Stellenwert. Ein US-Amerikaner isst jährlich etwa 18 Liter Eis und liegt damit mehr als doppelt so hoch als der deutsche Durchschnitt. Wenn diese enorme Menge Eis mal nicht Bauchschmerzen verursacht.

Allgemein findet Tiefkühlkost besonders in den USA großen Anklang. Etwa 14 Kg mehr tiefgefrorene Ware isst ein US- Amerikaner im Vergleich zu einem Deutschen pro Jahr.

Wie wird der Tag gefeiert?

Wir dem Erfinder der Tiefkühlkost einiges zu verdanken: Lange Haltbarkeit der Produkte, Fertiggerichte, Eiscreme, immer frische Kräuter und natürlich das gesündere gefrorene Gemüse – das sollte gefeiert werden!

In Amerika ist es üblich, den Tag mit einem Festessen, bestehend aus Fischstäbchen, Pizza und Tiefkühltorte zu zelebrieren. Doch auch die Deutschen sollten dem Tag mehr Aufmerksamkeit schenken. Am besten mit einem selbstgekochten Festessen aus gesundem Tiefkühlgemüse und als Nachspeise eine Kugel Eis mit leckeren tiefgefrorenen Früchten.

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