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Crash-Diäten – 3 gute Gründe, warum Du die Finger davon lassen solltest

Wir haben die bekanntesten Crash-Diäten unter die Lupe genommen: halten sie was sie versprechen?
Schnell abnehmenSehr gut geeignet
Gesund abnehmenNicht geeignet
AlltagstauglichkeitNicht alltagstauglich
DisziplinViel Disziplin benötigt
KostenSehr günstig
JoJo-GefahrSehr hoch

Die Grundidee von Crash-Diät ist einfach auf den Punkt gebracht:

Reduziere die Kalorien auf ein Minimum und Du verlierst ein Maximum an Gewicht.

Mitunter werden die Diäten mit einem möglichen Gewichtsverlust von bis zu einem Kilo pro Woche angepriesen.

Berühmt-berüchtigte Crash-Diäten sind zum Beispiel die Dukan-Diät und Master Cleanse.

Obwohl immer wieder vor den gesundheitlichen Risiken gewarnt wird, gibt es Abertausende Abnehmwillige, die es damit versuchen.

Selten mit Erfolg. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass einen bei einer Hungerkur die Willenskraft verlässt, ist sehr viel größer, als die Chance auf eine Gewichtsreduktion.

Dann ist der Jojo-Effekt vorprogrammiert.

Menschen, die gesund abnehmen und das Gewicht dann auch halten wollen, sollten viel Geduld mitbringen und Crash-Diäten unter allen Umständen meiden.

Wenn Du dennoch eine Blitz-Diät ausprobieren möchtest, solltest Du immer vorab einen Arzt konsultieren und die Diät nur zeitlich begrenzt durchführen. Für eine Ernährungsumstellung ist sie auf keinen Fall geeignet.

Moden, Mythen und Märchen – die Methode der Crash Diäten

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Crash-Diäten boomen meistens an 2 Zeitpunkten im Jahr: Im Frühjahr und im Frühsommer – nämlich zufällig genau dann, wenn wieder viel Haut gezeigt wird.

Auch Fastenrituale und Entgiftungskuren haben zu diesen Zeiten Hochkonjunktur.

Meistens gibt es in der wunderbaren Welt der Diäten auch schon einige neue Trends – fast immer sind auch einige Crash-Diäten mit von der Partie. Es soll ja schließlich möglichst schnell gehen mit der Bikini-Figur.

Und der verzweifelte Kampf mit den Pfunden führt oft dazu, dass die Abnehmwilligen Schäden an ihrer Gesundheit in Kauf nehmen – mitunter massiv:

  • Crash-Diäten beruhen häufig auf zweifelhaften und sogar falschen Theorien. Eine davon ist zum Beispiel der Mythos, dass man den Körper dabei unterstützen müsste, den Abfall zu beseitigen.
  • Crash-Diäten setzen zudem meist auf einige wenige Lebensmittel wie Master Cleanse. Mitunter ist sogar nur ein einziges Lebensmittel erlaubt wie bei der Ananas-Diät oder der Apfelessig-Mono-Diät.
  • Viele Crash-Diäten kommen ganz ohne ein begleitendes Sport-Programm aus. Der Gewichtsverlust soll alleine durch die restriktive Ernährung bewirkt werden.
  • Einen Aspekt haben fast alle Crash-Diäten im Unterschied zu anderen Diäten gemeinsam: die massive Kalorienreduktion. Und die ist letztlich auch der einzige Grund, warum solche Diäten tatsächlich funktionieren – zumindest eine Zeit lang.

Crash-Diät – Wirkung wissenschaftlich widerlegt

Auch wenn selbsternannte Experten immer wieder das Gegenteil beschwören – es gibt inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Studien die eindeutig und zweifelsfrei belegen, dass Crash-Diäten weder langfristig erfolgreich noch gesund sind.

Zwar funktionieren sie oft kurzfristig erstaunlich gut. Mitunter ist sogar schon nach einer Woche Diät eine Kleidergröße weniger drin.

Ein Teil der Gewichtsreduktion ist bei Blitzdiäten auf die Entwässerung zurückzuführen.

Allerdings verliert man auch an Muskelmasse und damit steigt das Risiko eines Jojo-Effekts (siehe unten).

Wenn man das verlorene Gewicht danach auch wirklich halten möchte, ist die langwierige Variante mit dem allmählichen – und manchmal eben sehr langsamen – Gewichtsverlust nachweislich der bessere Ansatz.

In allen Untersuchungen waren auf lange Sicht immer jene Kandidaten erfolgreicher, die geduldig jede Woche nur ein paar Hundert Gramm abnahmen und sich dabei lange, lange Zeit nahmen.

Die Studienzeiträume erstreckten sich dabei über bis zu 2 Jahre und die Geduldigen verloren insgesamt deutlich mehr Gewicht als die Teilnehmer der Crash-Diät-Gruppe.

Der Grund, den die Forscher von der Drexel University in den USA angeben, ist einleuchtend:

Die Geduldigen haben von Anfang an an stabile und wiederholbare Verhaltensweisen im Zusammenhang mit Nahrungsaufnahme und Gewichtsverlust entwickelt.

Das ist die Grundvoraussetzung, damit sie die Veränderungen in ihren Lebensgewohnheiten dann auch auf lange Sicht beibehalten.

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Crash-Diäten bergen hohe Risiken

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Werden viele Lebensmittel und sogar ganze Gruppen von Nährmitteln weggelassen, entsteht ein Mangel an essentiellen Nährstoffen.

Durch die Unterversorgung können Crash-Diäten

  • das Immunsystem schwächen,
  • das Risiko einer Austrocknung erhöhen,
  • zu Herzklopfen und
  • einer hohen Belastung für das Herz führen.

Dieses Risiko ist relativ gering, wenn man nur einmal für kurze Zeit eine Crash-Diät macht. Mit jeder weiteren Crash-Diät steigt allerdings auch das Risiko von Herzinfarkten.

Eine schnelle Gewichtsabnahme kann außerdem den Stoffwechsel verlangsamen und infolgedessen zu einer Gewichtszunahme führen.

Das Risiko eines Jojo-Effekts ist sehr groß, denn die allermeisten Menschen machen nach einer Diät genauso weiter wie vor der Diät: Sie nehmen wieder mehr Energie zu sich, als der Körper benötigt.

Jetzt lagert der Organismus aber die Energie effizienter ein nach dem Motto „so schnell und so viel wie möglich“.

Deswegen sollte man maximal ein bis zwei Kilo pro Monat abnehmen.

Jojo-Effekt
Genetisch entspricht unser Körper noch in vielerlei Hinsicht dem unserer unseren Vorfahren. Die mussten immer wieder auch Hungerphasen durchstehen, denn ihre Ernährung war nicht immer gesichert. Unser Organismus hat daher eine Art Energiespar-Modus.

Er passt sich an die reduzierte Energiezufuhr an und geht in den Hungerstoffwechsel. Er baut zuerst Glycogen und dann Fett und Proteine aus den eigenen Speichern ab – auch die Proteine aus der Muskelmasse.

Muskeln benötigen jedoch ständig Energie – selbst im Ruhezustand. Je ausgeprägter also die Muskulatur, desto optimaler funktioniert auch der Stoffwechsel und sorgt während einer Diät für einen erhöhten Grundumsatz.

Wenn man allerdings nur die Kalorien drastisch reduziert und das auch noch ohne begleitendes Sportprogramm, dann baut der Körper sehr schnell Muskelmasse ab.

Damit sinkt auch der Grundumsatz und damit der Kalorienbedarf insgesamt.

Bespiel: Wenn Du während einer Diät 10 Kilogramm abgenommen hast, ist Dein Kalorienbedarf um 300 bis 500 kcal pro Tag geringer!

Deinen tatsächlichen Kalorienbedarf kannst Du hier berechnen.

Fazit

Wenn Du übergewichtig bist, ist eine Gewichtsreduktion für Deine Gesundheit in vielerlei Hinsicht vorteilhaft: Selbst wenn Du nur wenig abnimmst, reduzierst Du damit das Risiko der Entwicklung von Herzkrankheiten, Diabetes und einigen Krebsarten senken.

Aber es ist nicht nur wichtig, Gewicht zu verlieren, sondern es gesund und nachhaltig zu reduzieren.

Das bedeutet, dass Du höchstens 500 bis 1000 Gramm pro Woche abnehmen solltest.

Auch wenn viele Gurus im Internet etwas anderes behaupten – es gibt nur einen Königsweg zum Abnehmen:

Der Schlüssel liegt in der Kombination aus Ernährung und Bewegung.

Mach regelmäßig Kraft- und Ausdauer-Sport zu trainieren und halte Dich an eine Diät, die gesättigte Fettsäuren und Zucker reduziert und dafür hohe Anteile an Obst und Gemüse, magerem Fleisch und Fisch sowie Vollkornprodukte hat.

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Phillipp Doetsch ist Personal Trainer und ausgebildeter Ernährungsberater. Seit vielen Jahren trainiert er erfolgreich zahlreiche Klienten in Berlin und ist stets bestrebt, das Beste aus sich und den Menschen in seiner Umgebung heraus zu holen. Nebenbei schreibt er für den Evergreen Verlag, um sein Wissen so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.


Christine Kammerer ist studierte Politologin, Gesundheitsjournalistin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie ist außerdem ausgebildete Seminarleiterin für Entspannungsverfahren und Trainerin für Kraft- und Fitnesssport mit DOSB-Lizenz für Sport in der Rehabilitation.